TURNVEREIN GOSENBACH
TRAMPOLIN ABTEILUNG - JUMPING FROGS

TRAMPOLIN - NACHRICHTEN - 2011

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Jungs im Gau erfolgreich

Robin Reinhardt „ist ja der Hammer“

Bei den Meisterschaften des Siegerland-Turngaus in Kreuztal waren in diesem Jahr insbesondere die Jungs der Trampolin-Abteilung des TV Gosenbach (TVG) besonders erfolgreich. Gleich zwei Springer standen auf dem Siegerpodest der Jugendturner (Jutu) E/F. Hinter dem Sieger Jakob Schlensak (vom TV Salchendorf) platzierten sich vom TVG, Robin Reinhardt auf dem zweiten Rang und Fynn Noah Dapprich auf Platz drei.

Vizemeister Robin Reinhardt wurde seinem Ruf als Wettkampftyp mal wieder gerecht. - Bild: Elke Reinhardt

Dabei wurde Robin Reinhardt seinem Ruf als Wettkampftyp mal wieder gerecht. Irgendwie bekommt er im Wettbewerb immer genau das zusammen, was im Training noch oft genug zu wünschen übrig lässt. „Ist ja der Hammer, was der ins Tuch treten kann“, hört man dann aus dem Kampfgericht – beeindruckt war man dort sichtlich von der enormen Sprunghöhe, die sich auch in der Benotung wiederfindet. Obwohl in dieser Gruppe eigentlich die L3 als Pflicht geturnt werden sollte, wollte der spätere Vizegaumeister Jutu E/F 2011, doch unbedingt die höherwertige L4 zeigen. Für das Finale besprach Tanja Kretzer, Fachwartin des TVG, mit ihm allerdings ein „Turnen auf Sicherheit“ - da der Sieg durch die Mitnahme der Vornoten nach Pflicht und Kür bereits außer Reichweite schien, sollte Robin doch lieber die L3 zur Absicherung seines zweiten Platzes springen. Gesagt, getan, gesichert!

Finalisten JuTu E/F (v.r.) Jakob Schlensak - TV Salchendorf, Robin Reinhardt - TVG, Fynn Noah Dapprich - TVG, Mats Urner - VTB Wilnsdorf und Marius Stein – TVG. - Bild: Elke Reinhardt

Fynn Noah Dapprich „pflichtbewusst“

Fynn Noah Dapprich wurde bei den Jutu E/F Dritter. - Bild: Elke ReinhardtDie geforderte Pflichtübung L3 zeigte Fynn Noah Dapprich dann gleich dreimal. In Pflicht, Kür und finaler zweiter Kür zeigte er dabei stets tolle Haltung und konnte so ebenfalls auf das Siegertreppchen der Jutu E/F springen. Mit gerade mal einem halben Wertungspunkt rangierte der Gosenbacher sich hinter seinem Mannschaftskameraden, Robin Reinhardt, auf Platz drei ein. Die Gau-Fachwartin vom TuS Fellinghausen hatten sich dazu entschlossen, die beiden jüngsten Altersklassen bei den Jungs in einer Wettkampfgruppe zusammenzufassen. Fast zwangläufig setzten sich hier dann aber die älteren Turner (Jutu E) im Wettbewerb durch. Nicht umsonst hat man in der Wettkampfgruppe F z.B. auch die Möglichkeit einen verturnten Pflichtdurchgang zu wiederholen. Bei den ganz Kleinen fehlt eben dann doch die Erfahrung der ersten Wettkämpfe. Aus Gosenbacher Sicht war das etwas schade, denn sonst hätte der Jugendturner F, Cedric Kretzer, am Ende auf Platz acht, im direkten Wettkampf durchaus Chancen für einen Platz auf dem Podium gehabt. Marius Stein konnte bei den Jutu E/F leider die saubere Haltung aus dem Training im Wettkampf nicht zu 100 % abrufen und belegte so den fünften Platz. Nach dem Vorkampf rangierte Leon Stein noch auf exakt diesem fünften Platz. Da er nicht zum Finale, also zur zweiten Kür antrat, beendete er den Wettkampf aber dann als Neunter. „Schade, denn der fünfte Platz war durchaus eine Bestätigung für fleißiges Training“, meinte Trainerin Tanja Kretzer. Trotzdem insgesamt ein tolles Mannschaftsergebnis für die Jungs der „Jumping-Frogs“.

Mädels diesmal eher „podiumsscheu“

Chiara Mayer zog als Fünfte in das Finale ein. - Bild: Elke Reinhardt

Die Mädchen der Trampolin-Abteilung des TVG konnten mit ihren männlichen Mitstreitern dieses Mal leider nicht wirklich Schritt halten. Als beste Platzierung bei den Jugendturnerinnen (Juti F) schlug der fünfte Platz von Chiara Mayer zubuche. Bei ihrem ersten großen Wettkampf zeigte sie sich nervenstark, präsentierte saubere Übungen und landete deshalb verdient relativ weit vorn.

Hatte gut lachen. Eine erste Trophäe überreichte der TuS Fellinghausen an Martha Reinhardt bereits vor dem Wettkampf. Als jüngste Springerin des Wettkampfes erhielt sie ein Kuscheltier geschenkt. - Bild: Elke Reinhardt

Eine erste „Trophäe“ überreichte der TuS Fellinghausen an Martha Reinhardt bereits vor dem Wettkampf. Als jüngste Springerin des Wettkampfes erhielt sie ein Kuscheltier geschenkt. Anschließend zeigte sie im Wettbewerb eine sehr saubere Haltung und konnte sich damit als Achte der Juti F den Einzug ins Finale sichern und dort dann auch den Platz verteidigen. Neunte in dieser Klasse wurde Jenny Bäumer. Nach dem Vorkampf belegte sie zwar noch den zehnten Platz, aber im Finale kletterte sie um eine Platzierung weiter nach vorn. Damit schafften es alle Jugendturnerinnen F des TVG ins Finale der besten Zehn. Die älteste aktive Teilnehmerin in Reihen der „Froggies“ verpasste die Finalteilnahme dann aber denkbar knapp. Anika Volkmer fehlten am Ende leider einige Zehntel für die Schwierigkeit. Sie beendete den Wettkampf der Juti C als Elfte.

Konzentrierte Wettkampfvorbereitung am Outfit – Jenny Bäumer hilft Chiara Mayer. - Bild: Elke Reinhardt

In der Gruppe der Juti D traten drei Gosenbacherinnen an. Louisa Scholz als deren Beste belegte den zwölften Platz und musste dabei den ungeliebten „Rücken“ zeigen, denn die geforderte L4 als Pflichtübung beinhaltet nun einmal die Rückenlandung. Alina Narres turnte in der Pflicht (Juti D) dann sogar die L5 und präsentierte damit ihren ersten Salto bei einem Wettkampf. Leider konnte sie diesen nicht ganz sicher stehen und bekam so relativ viel Abzug. In der Kür wurde dann zur Sicherheit auf die L3 umdisponiert, aber bei der Umstellung ist dann wohl der zehnte Sprung „auf der Strecke“ geblieben. So kamen nur neun Sprünge in die Wertung und das bedeutete für Alina Narres den 16. Platz. Melina Platt traute sich dann sogar an die L6 heran. Will man an die Spitze der Juti D springen, müssen eben geturnte Schwierigkeiten mit entsprechender Haltung herbei. Melina Platt ist dies dann leider nicht ganz gelungen und die trainingseifrige Springerin musste sich diesmal mit dem 18. Platz der Juti D begnügen.


Froggies im Revier!

Jeder war für sein Gepäck selbst verantwortlich. Alina Narres hatte ihre Tasche immer griffbereit. - Bild: Claudia Becker Tanja Kretzer sondiert die Lage. - Bild: Claudia Becker

Glück auf (Nicht)-Schwimmer

Am Samstag, den 15.10.2011 startete die Trampolinabteilung um 09.00 Uhr ab der Omnibuswende mit dem Knautz-Bus in Richtung Oberhausen. Ziel des zweiten Abteilungsausfluges der „Jumping-Frogs“ war der AQUApark im Pott. Mit an Bord des Revier-Shuttles waren 23 Kinder und acht Betreuer. Auf halber Strecke gab es für alle ein gesundes Frühstück bei dem herzhaft zugelangt wurde. Aber auch während des Aufenthalts im Spaß-Bad war für Essen und Getränke jederzeit gesorgt. Endlich angekommen, wurden die Kinder dann jedoch zuerst in kleine Gruppen aufgeteilt und den verschiedenen Betreuern zugewiesen. Nur so konnten auch die Nichtschwimmer viele der gebotenen Attraktionen nutzen, die sonst für sie unzugänglich gewesen wären!

Cedrik Kretzer, Fynn Noah Dapprich und Robin Reinhardt (v.l.) hatten auch schon bei der Busfahrt viel Spaß. - Bild: Claudia Becker

Schwarzes Gold und kühles Nass

Die Einrichtung und Gestaltung des AQUApark steht ganz im Zeichen des „schwarzen Ruhrpott-Goldes“. Der AQUApark hat sich ganz dem Thema Bergbau und der damit verbundenen Kumpel-Romantik verschrieben. Bilder von Bergleuten mit Kohlespuren verzieren Umkleiden und Wände. Diese Großfotos vermitteln einen Einblick in die Zeit der Kohleförderung und des Kumpel-Lebens. Außerdem gibt es einen Förderturm mit Rutsche unter einem großen Glaskuppeldach, sowie Rutschen mit den Namen „Tagschacht“ und „Blindschacht“. Der AQUApark Oberhausen soll ein lebendiges Bergbau-Museum sein – eine Hommage an das Ruhrgebiet und seine Bewohner. So baumeln im Foyer Kauenhaken, die jedoch nicht von den Badegästen benutzt werden müssen, von der Decke und leuchtend glühende Kohle flammt im Kassenbereich auf. Der Schwimmmeister verrichtet seinen Dienst nicht im schlichten Schwimmmeisterhäuschen sondern in der Grubenwarte. Einen tollen Einblick in das einzige Spaßbad Deutschlands mit Grubenflair und Zechencharakter vermittelt die wirklich gute Internetseite http://www.aquapark-oberhausen.com.

Nase voll? Ne, Anika Volkmer huschte gleich wieder ins Wasser.  - Bild: Claudia Becker Baden mit Quietscheentchen ist out. Elke Reinhardt bevorzugte den Badedinosaurier beim planschen im Spaßbad. - Bild: Claudia Becker

Martha Reinhardt pausiert. - Bild: Claudia Becker

Haben die Froggies das Sportgerät mit ins Wasser genommen? Unterwassertrampolin – eine völlig neue Erfahrung… - Bild: Claudia Becker

Vor dem langen Heimweg gab es noch eine kleine Stärkung. Katharina Prudlo scheint es zu schmecken. - Bild: Claudia Becker

Unterwassertrampolin ???

Zunächst einmal hatten die Kinder im Erlebnis-Revier und Sport-Revier, vier Stunden zur freien Verfügung. Als besonderen Leckerbissen hatte Trampolinfachwartin Tanja Kretzer im Anschluss noch eine ungewöhnliche Überraschung präsentiert. In mehreren Gruppen konnten sich die „Jumping-Frogs“ auf Unterwassertrampolinen so richtig austoben! Gegen 17.30 Uhr wurde es dann so langsam Zeit zum Duschen, Föhnen und Stylen. Nicht notwendigerweise in dieser Reihenfolge. Dann ging es zurück zum Bus. Dort gab es vor der Rückfahrt noch einen reichhaltigen Imbiss für die ausgehungerte Meute. Die Rückfahrt verlief wie zu erwarten ruhig und ohne Zwischenfälle… Das Fazit: „Mit dieser Truppe (bzw. diesen Kumpel) gerne jederzeit wieder!“

Text: Claudia Becker / Elke Reinhardt / Peter Hanke


2 + 2 = dabei

Genuss Bungee-Longe

Am 7.10.2011 bot Bezirks-Fachwart Jörg Völkel in der Zeit von 16.00 bis 20.00 Uhr einen Aktiven-Lehrgang in Salchendorf an. Jeder Verein durfte zunächst drei aktive Turner(innen) anmelden. Nachdem bei den „Jumping-Frogs“ jedoch eine Teilnehmerin ausfiel, fuhren die beiden Trainerinnen Tanja Kretzer und Katharina Hanke mit zwei Trampolinspringerinnen, Kim Müller und Lisa-Marie Grauel, in die Sporthalle am Rassberg. In dieser Halle nutzen die Trampoliner des TV Salchendorf, die sogenannte Bungee-Longe, die dort fest installiert ist. In den Genuss, diese seltene Trainingshilfe zu benutzen – man übt vornehmlich den Doppelsalto darin – kamen so auch die Teilnehmer des Lehrgangs. Außerdem waren drei weitere Geräte aufgebaut, an denen diverse Sprünge erarbeitet werden konnten, wobei es durchaus auch zu dem einen oder anderen Erfolgserlebnis kam.

Kinderleichtes Icepad-Handling

Ebenfalls zum Einsatz kam das für die meisten der Anwesenden noch unbekannte Icepad. Dieses ist die optimale Trainingshilfe für den Trampolinsport. Die Softlanding-Spannmatte wurde von Steffen Eislöffel, einem der führenden Trampolintrainer in Deutschland, entwickelt. Die Matte aus Spezialschaum ist mit einem Baumwoll-Nesselstoff bezogen und reduziert die Wurfkraft des Trampolintuches um ca. 60 %. Gerade für Anfänger ist das Icepad eine ideale Trainingsunterstützung. Das Icepad wird auf das Trampolintuch gelegt und mit den Karabinerhaken an den Einhängestiften am Tuchrand kinderleicht eingespannt. Die Spanngurte verhindern ein Verrutschen sowie das extreme Hochschlagen der Matte, so, dass diese vor der Landung glatt auf dem Tuch aufliegt.

Übungsleiter geduldig

Gegen 20.00 Uhr waren dann viele Aktive vom langen Training schlichtweg erschöpft. Nachdem die Geräte abgebaut und zentimetergenau in den kleinen Geräteraum verstaut waren (dies konnte aber nur durch die Salchendorfer selbst erledigt werden, denn dafür brauchte man einen Bauplan…), fuhren die Übungsleiter noch zum gemütlichen Teil des Abends in ein Restaurant in Wilnsdorf. Obwohl die hungrige Gruppe dann fast noch zwei Stunden auf das Essen warten musste, war es doch ein amüsanter Abend, bei dem es viel über die Aktivitäten der anderen Vereine zu erfahren gab.

"Wir bedanken uns bei Jörg für diese Einladung und hoffen auf baldige Wiederholung!"

>> Tanja Kretzer <<


2. Platz für Lisa-Marie Grauel und Melina Platt

Nur zwei Paare des TV Gosenbach zu Synchronwettkämpfen angetreten

Die beiden Synchronpaare des TV Gosenbach. v.l. Melina Platt, Lisa-Marie Grauel, Kim Müller und Anika Volkmer - Bild Tanja Kretzer

Eigentlich wollten die Gosenbacher zu den im Rahmen der Bezirksmeisterschaften ausgetragenen Synchronwettkämpfen sogar sechs Paarungen starten lassen. In Neunkirchen waren dann aber tatsächlich (aus diversen Gründen) nur zwei aktive Paarungen vertreten. Lisa-Marie Grauel und Melina Platt traten bei den Jugendturner(innen) D an. Kim Müller und Anika Volkmer mussten sich mit der Konkurrenz der Jugendturner(innen) C auseinandersetzen. Letztlich bestätigten die beiden hoch motivierten Paarungen im Wettkampf die sehr guten Trainingseindrücke dann leider nicht. Lisa-Marie Grauel und Melina Platt konnten zwar trotz „Ausrutscher“ in der Pflicht mit einer ansprechenden Kür sogar noch einen zweiten Platz erturnen, aber ohne Ausrutscher hätte es vielleicht doch für ganz oben aufs Stockerl gelangt.

Lisa-Marie Grauel und Melina Platt (v.l.) konnten trotz „Ausrutscher“ in der Pflicht mit einer ansprechenden Kür sogar noch einen zweiten Platz erturnen - Bild Tanja KretzerDort platzierten sich Kim Müller und Anika Volkmer nach der Pflicht. Bis zur Kür führten sie die Konkurrenz sehr deutlich an, aber dann rutschte ein falsches Kürelement mit in den Synchronauftritt und die beiden Gosenbacherinnen glitten sogar noch ganz vom Treppchen ab und beendeten den Wettkampf so auf dem vierten Platz. Dabei hatte Fachwartin Tanja Kretzer vorher noch laut vom Kampfrichtertisch daran erinnert, dass sie sich im Kürdurchgang befinden würden...


75 % Podium im Bezirk

Lisa-Marie Grauel und Kim Müller jeweils Zweite

Von den vier Turnerinnen und Turnern des TV Gosenbach standen in den Altersklassen gleich drei auf dem Siegerpodest der in Salchendorf ausgetragenen Bezirksmeisterschaften. Kim Müller reihte sich bei den Jugendturnerinnen C (Juti C) hinter Jennifer Kluge (TSG Siegen) und vor Joana Keitsch (TSG Siegen) ein. Lisa-Marie Grauel musste sich bei den Juti D lediglich der späteren Bezirksmeisterin, Leonie Fünfsinn (TV Salchendorf), geschlagen geben, konnte sich aber vor Fabienne Sofie Graf (TSG Siegen) behaupten und so den zweiten Platz sichern. Die TSG Siegen trat an diesem Tag überhaupt mit einem sehr starken Team an und gewann so fast zwangsläufig auch die Mannschaftswertung recht deutlich. In der Mannschaft des TV Gosenbach schlug noch eine weitere Podiumsplatzierung zu Buche. Marius Stein wurde Dritter bei den Jugendturnern E (Jutu E). Da Lea Stockhammer bereits ihre erste Pflichtübung abbrechen musste, kam sie leider nicht über den elften Rang bei den Juti D hinaus.

Kim Müller 2. Juti C - Bild Tanja Kretzer Lisa-Marie Grauel 2. Juti D - Bild Tanja Kretzer

Finale glücklos

Für das Finale der zehn Tagesbesten, die den Bezirksmeistertitel erringen wollten, qualifizierten sich aus der Gosenbacher Truppe der "Jumping Frogs" lediglich Kim Müller und Lisa-Marie Grauel. Beiden fehlte am Ende das letzte Quäntchen Glück. So blieb für Kim Müller, mit nur drei Zehnteln Rückstand, der zwar gute aber dann doch unglückliche vierte Platz in der Gesamtwertung. Lisa-Marie Grauel wurde in dieser Wertung Siebte.

Die zehn Tagesbesten der Bezirksmeisterschaften 2011, o.3.v.l. Kim Müller und o.4.v.l. Lisa-Marie Grauel - Bild Tanja Kretzer


2. NRW Turnfest in Remscheid und Solingen

Auch außerhalb des Siegerlandes nicht vor Regen sicher

Für Hallensportler eher ungewöhnlich. Leider wurden die Gosenbacherinnen Kim Müller, Annika Fischer, Anika und Frauke Volkmer sowie Paula Dapprich (v.l) an diesem Wochenende zu oft vom Regen heimgesucht. / Bild Nina Stahl

Das gewohnte Sportgerät darf aber auch beim Wahlwettkampf nicht fehlen. Katharina Hanke am Großtrampolin. / Bild Nina StahlUnter den 6.500 gemeldeten Aktiven des diesjährigen Turnfestes in Remscheid und Solingen fanden sich auch sieben Gosenbacher Turnerinnen. Mit den Betreuerinnen Nina Stahl, Frauke Volkmer und Katharina Hanke sowie den Sportlerinnen Annika Fischer, Paula Dapprich, Kim Müller und Anika Volkmer ging es dann am Morgen des 22.06.2011 auf nach Solingen, wo die kleine Gruppe ihre „Schulsuite“ bezog. Nachdem die Luftmatratzen aufgepumpt und die Schlafsäcke ausgerollt waren, ging es auf die erste Entdeckungstour in der fremden Stadt und zur gebuchten Turngala-Vorführung. Zunächst spielte hier das Wetter auch noch mit, doch schon am folgenden Tag machte der Regen einen deutlichen Strich durch das Programm des Turnfestes. Die zahlreichen Mitmachangebote wurden abgebrochen und die Turnerinnen mussten leider schon am späten Nachmittag zur Schule zurückkehren. Auch am geplanten Wettkampftag wollte das Wetter nicht so, wie die heimischen Aktiven es geplant hatten.

Katharina Hanke wechselte im Rahmen des Wahlwettkampfes das Sportgerät. / Bild Nina Stahl Anika Volkmer macht auch an einem für sie ungewöhnlichen Sportgerät eine gute Figur. / Bild Nina Stahl

Auch außerhalb des Wettkampfes aktiv. Akrobatik bei Anika Volkmer (unten) und Paula Dapprich (oben). / Bild Nina Stahl Anika Volkmer ist nicht nur in der Luft, sondern auch am Boden stark. / Bild Nina Stahl

Hallensportler auf den Weiten des Sportplatzes

Wie bei jedem Turnfest gab es auch in diesem Jahr die Möglichkeit eines Wahlwettkampfes. Bei diesem haben die Aktiven die Möglichkeit auch in anderen Sportarten Wettkampfdisziplinen zu erfüllen. Dies hat den Vorteil, dass die Turnerinnen in andere Sportarten „reinschnuppern“ und einen Wettkampf absolvieren können, der sich einmal deutlich vom sonstigen Repertoire unterscheidet. Hierbei wählten die Turnerinnen des TV Gosenbach aus Disziplinen des Gerät- und Trampolinturnens sowie der Leichtathletik aus. Somit mussten die sonst erprobten Hallensportler einmal auf den Platz wechseln. Angesichts der Wetterverhältnisse war den gelernten Trampolin-Springerinnen dann bewusst, dass sie die für sie „richtige“ Sportart gewählt haben. Immerhin brachte die kleine Delegation auch zwei Turnfestsiege mit nach Hause. Den DTB-Fachwettkampf Trampolin in der Altersklasse W10-11 gewann Annika Fischer und ihre Vereinskameradin Kim Müller war im gleichen Wettkampf in der Altersklasse W14-15 erfolgreich. Insgesamt wurden die Wettkämpfe in Solingen und Remscheid in 16 Sport- und Turnhallen, fünf Freisportanlagen sowie dem Remscheider Schwimmbad am Stadtpark ausgetragen, was leider z. T. zu sehr weiten Anfahrten und Wegen führte.

Lassen sich die gute Laune auch vom Regen nicht verderben. Anika Volkmer, Katharina Hanke, Paula Dapprich, Annika Fischer und Frauke Volkmer (v.l.). / Bild Nina StahlA

>> Text: Katharina Hanke <<


Marie Bisanz und Marius Stein gewinnen

Bezirks-Nachwuchswettkämpfe in Dresselndorf

Mit Bestnoten in der Wettkampfgruppe der Jugendturner (Jutu) E/F in Pflicht und Kür siegte Marius Stein fast „zwangsläufig“ in seiner Altersklasse. Dem Zweiten Finn Urner vom VTB Wilndorf fehlten 1,6 Wertungspunkte auf den Gosenbacher und der Dritte Keanu Germeys vom TV Dresselndorf hätte sogar weitere zwei Wertungspunkte für den Sieg gebraucht. Im sonst so knappen Geschäft des Trampolinsports war das eine klare Sache für Marius Stein. Ähnliches gelang auch Marie Bisanz bei den Jugendturnerinnen (Juti) E. Nach der Pflicht rangierte die Turnerin des TV Gosenbach bereits auf dem ersten Platz und mit der zweitbesten Kür konnte sie sich am Ende mit knappen zwei Zehnteln Vorsprung als Siegerin vor den beiden punktgleichen Zweiten, Lea Sophie Hebel (TuS Eisern) und Julia Fischbach (TuS Eisern) behaupten. Später erreichte sie im Finale der Besten in der Gesamtwertung E&F noch einen guten dritten Rang.

Marie Bisanz siegte bei den Jugendturnerinnen E. / Bild Katharina Hanke Marius Stein gewinnt in der Altersklasse der Jugendturner E/F. / Bild Katharina Hanke

Im Medaillienspiegel auf dem dritten Platz

Im letzten Jahr fungierte der TV Gosenbach noch als Ausrichter der Bezirksnachwuchswettkämpfe. Prompt gingen die „Jumping-Frogs“ beim seit 2007 ausgetragenen Wettbewerb erstmals ohne Wanderpokal nach Hause und das ausgerechnet beim Heimspiel in der Gosenbacher Turnhalle. Doch in diesem Jahr wollten die Gosenbacher die „liebgewonnene Tradition“ gerne wieder aufnehmen, aber im Trampolinsport ist eben alles eine Sekundenentscheidung und alles kam anders. Zwar hatte man mit Marie Bisanz ein heißes Eisen im Finale platziert, doch hier fehlten der Turnerin zum besseren zweiten Platz (Jana Reifengerst – VTB Wilnsdorf) die Winzigkeit von einem Zehntel und für den Gesamtsieg (Shirina Seynisch – TV Dresselndorf) in der Gruppe der Juti E&F ein halber Wertungspunkt. Trotzdem, mit zwei Siegen in den Altersklassen und einem weiteren dritten Platz in der Pokalwertung findet sich die Gosenbacher Mannschaft im Medaillenspiegel immerhin auf dem dritten Platz wieder. Die Gosenbacher traten insgesamt mit acht Teilnehmern - Chiara Mayer, Laura Spies, Jennifer Bäumer, Louisa Scholz, Marie Bisanz, Marius Stein, Melina Platt und Selina Röcher - bei den Bezirks-Nachwuchswettkämpfen an.

(O. v. l.) Chiara Mayer, Laura Spies, Jennifer Bäumer sowie (u. v. l.) Louisa Scholz, Marie Bisanz, Marius Stein und Melina Platt. / Bild Katharina Hanke

Neuer Oberturnwart gleich in doppelter Funktion

Die Gruppenhelferin Anika Volkmer sowie die Übungsleiter Katharina Hanke und Volker Sollbach begleiteten die jungen Gosenbacher Sportler nach Dresselndorf. Volker Sollbach war dort gleich in doppelter Funktion unterwegs. Als neuer Oberturnwart des Bezirks begrüßte er die Teilnehmerinnen und Teilnehmer. In Funktion des Übungsleiters war er zugleich als Betreuer der "Jumping Frogs" unterwegs. Durch das Tagesprogramm führte der Bezirksfachwart Jörg Völkel gewohnt souverän.

Der neue Oberturnwart Volker Sollbach (r.) bei der Ansprache. Danach übernahm Fachwart Jörg Völkel (l.) wieder und führte gewohnt souverän durch die Veranstaltung. / Bild Katharina Hanke


Piraten unter freiem Himmel

Gosenbacher Piraten erobern Real Markt

Zum diesjährigen Jubiläum des real-Marktes in Siegen waren auch die „Jumping-Frogs“ des TV Gosenbach geladen. Die 17 jungen Springer und Springerinnen reisten dazu mit ihrer Trampolinshow „Pirates of the Trampolin“ im Gepäck an, um diese erstmals als Open-Air-Veranstaltung zu präsentieren. Geschäftsführer Rainer Keeve führte höchstpersönlich durch das Showprogramm. Der Geschäftsführer war sichtlich von so viel Temperament beeindruckt und hat die Truppe direkt für das nächste Jahr gebucht…

Während die Piraten Paula Dapprich (v.l.) und Melina Platt (v.r.) noch müde in den Planken liegen, machen sich Kim Müller (h.l.) und Anika Volkmer (h.r.) schon ans Aufräumen des Schiffes. / Bild Silvia Loos

Wieder ein sehr gutes Helferteam

Nachdem zwei Trampolingeräte, einige Kästen und Matten sowie die nötigen Requisiten in zwei LKWs verstaut waren, ging es am Morgen des 28.05.2011 auf zum real-Markt. Hierzu wurden natürlich wieder viele helfende Hände gebraucht, die die Trampolinfamilie bei dem umfangreichen Transport sowie dem Auf- und Abbau der Geräte unterstützten. Wie immer haben sich aber viele Freiwillige gefunden - an dieser Stelle wollen wir uns für diese für uns so wichtige Unterstützung sowie für die zur Verfügung Stellung der LKWs nochmals herzlich bedanken!

Die Piraten Annika Fischer, Alina Narres, Laura Spies, Lisa Grauel, Alina Heupel (u.v.l.), Marie Bisanz und Daniela Reh (o.v.l.) erfreuen sich an „purem“ Gold. / Bild Silvia Loos

Gefährliche Kämpfe genau auf den Punkt

Als der aufwändige Aufbau dann geschafft war, konnte es losgehen. Die Piraten der beiden Schiffe bekämpften sich unter strahlend blauem Himmel gleich zwei Mal hintereinander und am Ende konnte eine „Crew“ das Duell dann doch jeweils für sich entscheiden. Es regnete „Gold“ für die Piraten und deren Zuschauer und alle waren sichtlich zufrieden. Was bei der Turnschau noch nicht ganz funktionierte, klappte am real-Markt dann aber wirklich perfekt, was sich auch durch den Applaus des Publikums bemerkbar machte!

Und ist der Kampf noch so erbittet geführt - am Ende einer jeden Show wächst die Trampolin-Familie mit Alina Narres, Alina Heupel, Annika Fischer, Daniela Reh, Marie Bisanz, Laura Spies, Jenny Kringe, Lisa Grauel, Paula Dapprich, Melina Platt, Anika Volkmer, Kim Müller, Louisa Scholz, Marie Heupel und Katharina Hanke (v.l.) dann doch immer wieder zusammen. Geschäftsführer Rainer Keeve (vorn) führte höchstpersönlich durch das Showprogramm. / Bild Silvia Loos /

>> Text: Katharina Hanke <<


Alina Heupel Vereinsmeisterin

Marie Heupel und Kim Müller folgen auf den Plätzen

Bei bestem Aprilwetter begrüßte "Turnvater" Günter Strunk die Trampolinfamilie der "Jumping-Frogs" nebst Anhang in der Turnhalle Gosenbach. An den Vereinsmeisterschaften im Trampolinturnen des TV Gosenbach nahmen in diesem Jahr insgesamt 28 Kinder der Trampolin-Abteilung aktiv teil. Es wurde in einer Anfängerklasse sowie vier Altersklassen geturnt. Die besten zehn Turnerinnen und Turner aus allen Klassen qualifizierten sich nach Pflicht und Kür für das abschließende Finale. Hier konnte sich Alina Heupel, wie zuvor schon in der Klasse der Jugendturnerinnen C, vor ihrer Schwester Marie (2.) und der Vereinsmeisterin des vergangenen Jahres, Kim Müller (3.) platzieren. Für Alina Heupel war dies nach 2009 bereits der zweite Erfolg bei den Vereinsmeisterschaften des TV Gosenbach. Auf den Plätzen vier bis zehn folgten Louisa Scholz, Lisa Marie Grauel, Paula Dapprich, Melina Platt, Robin Reinhardt, Chiara Celine Mayer und Lea Stockhammer.

Die 28 Teilnehmer der Gosenbacher Vereinsmeisterschaften. / Bild Elke Reinhardt

Anfängerklasse

Die Anfänger turnten im KO-System, in dem jede(r) Turner(in) zunächst einmal nur eine Übung zu zeigen hatte. Dann entschied das Kampfgericht, wer es unter die besten Fünf geschafft hat und sein Können noch einmal beweisen darf. Aus diesem zweiten Durchgang gingen dann die besten Drei hervor, die abschließend nochmals im direkten Wettkampf gegeneinander antraten. Als Siegerin in der Anfängerklasse konnte sich Martha Jolie Reinhardt durchsetzen. Den zweiten Platz erreichte Jenny Bäumer vor Cedric Kretzer.

1. Martha Jolie Reinhard (M.) - 2. Jenny Bäumer (l.) - 3. Cedric Kretzer (r.) / Bild Katharina Hanke

Altersklassen

Chiara Celine Mayer siegte bei den Jugendturnerinnen (Juti) F vor der Zweiten Emma Schweisfurth. Bei der Altersklasse E, in der Jugendturnerinnen und Jugendturner (Jutu) gemeinsam gewertet wurden, setzte sich Robin Reinhardt zunächst einmal klar durch und qualifizierte sich so als einziger Junge für das Finale der besten Zehn. Sein Mannschaftskamerad Marius Stein wurde Zweiter dieser Altersklasse. Auf Platz drei folgte dann die erste Jugendturnerin. Selina-Michelle Röcher, die im letzten Jahr bereits den Anfängerwettkampf gewinnen konnte, zeigte, dass sie sich auch als Dritte sichtlich wohl auf dem Podium fühlt. Knapp wurde es dann bei den Jugendturnerinnen D. Nur ein Zehntel unterschied hier zwischen dem ersten Platz von Lisa Marie Grauel und dem zweiten Rang von Lea Stockhammer. Lediglich drei Zehntel dahinter erreichte Louisa Scholz Platz drei. Die ersten drei Turnerinnen der Altersklasse C dominierten auch das abschließende Finale. Vereinsmeisterin Alina Heupel siegte zuerst bei den Juti C um sich anschließend auch den Gesamttitel zu sichern. Nach Platz zwei bei den Juti C konnte ihre Schwester Marie Heupel auch im Finale den zweiten Rang behaupten. Kim Ayleen Müller, mit knappem Abstand bei den Juti C Dritte, erreichte im Finale ebenfalls den dritten Platz.

Altersklasse F

1. Chiara Celine Mayer (r.)  - 2. Emma Schweisfurth (l.) 

1. Chiara Celine Mayer (M.) - 2. Emma Schweisfurth (l.) / Bild Katharina Hanke

Altersklasse E

1. Robin Reinhardt (M.) - 2. Marius Stein (l.) - 3. Selina-Michelle Röcher (r.) 

1. Robin Reinhardt (M.) - 2. Marius Stein (l.) - 3. Selina-Michelle Röcher (r.) / Bild Katharina Hanke

Altersklasse D

1. Lisa Marie Grauel (M.) - 2. Lea Stockhammer (l.) - 3. Louisa Scholz (r.) 

1. Lisa Marie Grauel (M.) - 2. Lea Stockhammer (l.) - 3. Louisa Scholz (r.) / Bild Katharina Hanke

Altersklasse C

1. Alina Heupel (M.) - 2. Marie Heupel (l.) - 3. Kim Müller (r.)

1. Alina Heupel (M.) - 2. Marie Heupel (l.) - 3. Kim Müller (r.) / Bild Katharina Hanke


Piraten entern Siegerlandhalle

Trampolin-Abteilung zeigte neue Show bei der Jubiläumsturnschau

Die Piraten der Trampolin-Abteilung des TV Gosenbach / Bild Tanja Kretzer

Nach der Premiere des neuen Programms in der Gosenbacher Turnhalle, präsentierten die "Jumping Frogs" ihre Show "Pirates Of The Trampolin" nun erstmals einem breiten Publikum von weit mehr als 1000 Zuschauern. Die professionell eingesetzten Lichteffekte unterstrichen die Scenerie noch deutlicher und ließen die Aufführung zu einem vollen Erfolg für alle Sinne werden. Sportlerherz was willst Du mehr - kann man da nur sagen...

Ruhe vor dem Sturm - hier bei der Generalprobe.

Doch keine Ruhe vor dem Sturm ...

Normalerweise startet das Programm mit einer Phase in der die "Piraten" auf beiden Trampolin-Schiffen noch schlafen und scheinbar nichts vom drohenden Wettkampf ahnen. Bei der Generalprobe funktionierte das auch wunderbar. Bei der Aufführung wurde die Musik jedoch bereits gestartet, als die Requisiten noch durch die Helfer verteilt wurden, die Regieposition unter dem Trampolin noch nicht besetzt war und sich die Aktiven auch noch nicht auf den Sportgeräten befanden. Trotzdem schafften es die Gosenbacher, es für die Zuschauer so aussehen zu lassen, als liefe alles wie geplant. Bravo - kann man da nur sagen!

Jenny Kringe (r.) im Wettkampf mit Daniela Reh (l.).

Dynamik und Tempo

Sind die Piraten erst einmal erwacht, gibt es kein halten mehr. Normal müsste man sich die Show zweimal anschauen, damit zu erfassen ist, was sich zeitgleich auf den beiden Sportgeräten ereignet. Schnell wechseln die  Sportler (bzw. Schauspieler) vom einen auf das andere Trampolin oder verschwinden einfach mal im offenen "Meer". Mal kommt es zum Wettstreit mit den zahlreichen Requisiten und gleich im Anschluß wird der Kampf sportlich auf den Federtüchern ausgetragen.

Die "Draufgänger" (v. l.) Marie und Alina Heupel zeigten auf den beiden Trampolin-Schiffen tolle Flugeinlagen.


Drei Gosenbacherinnen im Finale der

Westfälischen Jahrgangswettkämpfe

Alina Heupel Zweite - Lisa-Marie Grauel und Marie Heupel Achte

Die Gosenbacherin Alina Heupel (l.) wurde bei den Westfälischen Jahrgangswettkämpfen exzellente Zweite. Erste bei dem Mädchen 1994/96 wurde Dörthe Hoffrogge von der B-W Post Recklinghausen und auf dem dritten Platz landete Karoline Nagel vom TSV Bösingfeld.Bei den Westfälischen Jahrgangswettkämpfen am Neunkirchener Rassberg schafften es (mit Lisa-Marie Grauel sowie Marie und Alina Heupel) gleich drei der vier jungen Turnerinnen aus Gosenbach, ins Finale der zehn Besten. Nach dem Vorkampf rangierte Alina Heupel noch auf dem undankbaren vierten Platz der Mädchen 1994/96. Es fehlten ihr gerade einmal 0,03 Punkte zum Sprung auf das Podium. Doch im Finale konnte sich die Gosenbacherin dank exzellenter Haltung und den daraus resultierenden hohen Noten auf einen tollen zweiten Platz verbessern! Zufriedenstellende Ergebnisse lieferten auch Lisa-Marie Grauel und Marie Heupel (mit ihren achten Plätzen) ab. Fachwartin Tanja Kretzer und  Übungsleiterin Katharina Hanke zeigten sich  jedenfalls  sehr zufrieden mit den Ergebnissen die "ihre" Turnerinnen erreichten. Gut gemacht Mädels!

Bei den Mädchen 2000/01 rangierten nur zwei Siegerländerinnen vor der  Gosenbacherin Lisa-Marie Grauel.Dabei war Marie Heupel sogar drittbeste Teilnehmerin der Mädchen 1997/99 aus dem Siegerland. Aus heimischer Sicht rangierten vor ihr nur die Siegerin dieser Wettkampfklasse,  Leonie Fünfsinn vom TV Salchendorf und Jennifer Kluge von der TSG Siegen auf Platz fünf. Bei den Mädchen 2000/01 sah es ganz ähnlich aus. Auch in dieser Gruppe rangierten nur zwei Siegerländerinnen vor der Gosenbacherin Lisa-Marie Grauel. Michelle Zimmermann vom TV Salchendorf wurde hier Zweite und Fabienne Sofie Graf von der TSG Siegen wurde mit knappen Vorsprung Siebte.  Weniger Glück hatte die amtierende Vereinsmeisterin Kim Müller. Leider kam die in der Vergangenheit so erfolgreiche Turnerin bei diesem Wettkampf nicht über Platz 20 unter 31 Teilnehmerinnen der Mädchen 1997/99 hinaus.

Hübsch anzusehen! Die jungen Gosenbacher Damen v. l. Alina und Schwester Marie Heupel sowie Kim Müller traten auf westfälischer Ebene zum Wettkampf an.


Fachwart, Übungsleiter und Gruppenhelfer

Der Trampolinschein – die Fluglizenz für die Turnhalle 

Da fliegen sie wieder durch die Gosenbacher Turnhalle. Die Trampolingruppe des TV Gosenbach (TVG) zählt momentan fast 50 aktive Sportlerinnen und Sportler. Damit im Training der Aktiven alles glatt geht, baute Fachwartin Tanja Kretzer bisher auf ihr bewährtes Team mit den Übungsleitern Sandy Kringe und Volker Sollbach sowie den Gruppenhelferinnen Claudia Becker, Kirstin Hagedorn, Elke Reinhardt und Katharina Hanke, die aber in Zukunft z. T. aus privaten oder beruflichen Gründen die Abteilung nicht mehr oder nicht mehr im gleichen Umfang unterstützen können. Gerade wenn neue Sprünge einstudiert werden, müssen die Betreuer, die sich mit auf dem monumentalen Sportgerät befinden, sowie die Helfer am Rand hellwach sein. Um Fehler zu erkennen, entsprechende Korrekturen vorzuschlagen und die helfende Schiebematte richtig einzusetzen, müssen die Übungsleiter und Helfer Kenntnisse und Fertigkeiten erlernen und trainieren. Wer eine Trainerlizenz hat, muss diese regelmäßig verlängern.

Katharina Hanke jetzt auch Übungsleiterin mit Trainer C-Lizenz

Katharina HankeEndlich volljährig, hatte sich auch Katharina Hanke für die Ausbildung zum Trainer C entschieden. Die Trampolinspringerin des TV Gosenbach (TVG) möchte künftig selbst auf eigene Wettkämpfe verzichten, auch um ihr Engagement im Unterstützungsbereich zu forcieren. Natürlich kann man als „Trampolin-Verrückte“ nicht ganz mit dem geliebten Sport aufhören. Was liegt also näher, als das Trainerteam um Tanja Kretzer zu verstärken. Die Fachwartin freut sich über soviel Engagement und Disziplin – jetzt kann sie sich auch bei schwierigen Fragen oder besonderen Sprüngen mit der „Nachwuchstrainerin“ austauschen. „Ich finde es toll, dass Katharina sich dafür entschieden hat und gratuliere ihr zur bestandenen Prüfung!“ sagt Abteilungsleiterin Tanja Kretzer.   

 

Anika Volkmer und Paula Dapprich neu im Team als Gruppenhelfer

Paula Dapprich Anika Volkmer

Gruppenhelfer können die Übungsleiter mit Hilfestellungen am Gerät, beim Auf- und Abbau sowie mit der Durchführung der Gymnastik unterstützen und es gibt sogar die Möglichkeit einen GH-Lehrgang zu besuchen, der auch Aktive unter 18 Jahren schon offiziell ausbildet. So war es auch für Anika Volkmer und Paula Dapprich klar, dass sie sich neben ihrem aktiven Engagement auch als Gruppenhelfer bei den „Jumping-Frogs“ einbringen möchten. „Wir freuen uns in der Trampolinfamilie natürlich über jede helfende Hand. Es ist sinnvoll, wenn an jedem Gerät jemand steht, der Erfahrung hat und Tipps geben kann. Besonders schön ist es jedoch, wenn wir diese aus den eigenen Reihen aufbauen können“, betonte Tanja Kretzer.


Mit im großen Boot der Turnschau

Guido Müller bestätigte Teilnahme der "Jumping Frogs"

TURNBEZIRK SIEGERLAND SÜD

Für Fachwartin Tanja Kretzer war es zunächst einmal erklärtes Ziel, dass im Turnschaujahr 2011 ein völlig neues Showprogramm der Gosenbacher Trampolin-Abteilung zur Verfügung stehen sollte. „Wir hatten bei der letzten Turnschau soviel Freude daran uns einem so großen Publikum zu präsentieren, dass wir gerne wieder dabei sein möchten!“ betonte die Trainerin, aber die Gosenbacher haben ein „Problem“. Aufgrund des umfangreichen Aufbaus kann man die „Pirates Of The Trampoline“ nicht einfach mitten im Programm integrieren. „Wir können zwar blitzschnell abbauen – aber der Aufbau dauert schon eine Weile“ erklärt Tanja Kretzer. Folglich gäbe es nur zwei mögliche Zeitfenster, zu Beginn oder nach der Pause, in denen ein Auftritt wirklich sinnvoll erscheint. Aber in der Trampolin-Abteilung des TV Gosenbach hofft das Team um Kretzer darauf, „dass die Turnschau-Verantwortlichen uns überhaupt mit ins Boot holen!“ Das jedenfalls konnte Guido Müller, Vorsitzender des Turnbezirks Siegerland Süd, der Trampolin-Abteilung jetzt verbindlich bestätigen.  Die Fans der "Jumping Frogs" sollten also sofort Karten reservieren. Bekanntlich sind diese schnell vergriffen! Plätze auf der Tribüne (Seite) kosten 15,00 Euro, Plätze in der Saalmitte und auf der Galerie außen 18 Euro. Auf der Galerie Mitte liegen die Preise bei 20,00 Euro. Also - nicht mehr lange warten...

Karten für die Siegerlandhalle gibt es unter (0271) 2330-727 oder den bekannten Vorverkaufsstellen! 


Premiere der neuen Trampolinshow gelungen!

Trampolin-Abteilung stellte neues Show-Programm vor

Die "Draufgänger" (v. l.) Marie und Alina Heupel zeigten auf den beiden Trampolin-Schiffen tolle Flugeinlagen. Im Hintergrund peilt Robin Reinhardt im Ausguck die Lage

Die Trampolin-Abteilung stellte kürzlich ihr neues Show-Programm für 2011 vor. Nach der bekannten Schwarzlicht-Attraktion "Jumpin' The Dark", ist dies bereits der zweite Show-Event der "Jumping-Frogs". Erzählt wird die Geschichte zweier Piratenschiffe, deren Mannschaften im Wettstreit um die randvoll gefüllte Schatztruhe aufeinander treffen. Je ein Trampolin symbolisiert dabei je ein Piratenschiff. In guter Riverdance-Manier treten die beiden Teams im sportlichen Wettkampf mit musikalischer Untermalung auf den beiden imposanten Sportgeräten gegeneinander an. Man glaubt, dass es am Ende nur einen Sieger geben kann - aber es kommt dann doch ganz anders...

... mehr zu diesem Thema ist zu finden unter FOTOS und PROJEKTE


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